Schlagwort: Prof. Lerchl

Interview der Friedensinitiative Dresden mit Prof. Adlkofer: Welche Konsequenzen ergeben sich aus der Verurteilung des Mobilfunkforschers Prof. Alexander Lerchl durch das Hanseatische Oberlandesgericht Bremen

Die Mobilfunkindustrie steht in Deutschland seit der Einführung der Technologie unter dem besonderen Schutz der Politik. Dies hat seinen Grund in ihrer volkswirtschaftlichen Bedeutung, die außer Frage steht. Entsprechend groß ist ihr Einfluss auch in gesundheitspolitischen Fragen. Mit Hilfe ihrer Lobbyisten aus der Wissenschaft hat sie durchgesetzt, dass die Politik bis heute von der gesundheitlichen Unbedenklichkeit der Mobilfunkstrahlung ausgeht, wenn die Grenzwerte eingehalten werden. Diese Vor­stellung wird jedoch von der unabhängigen Wissenschaft, wie sie von Prof. Adlkofer ver­treten wird, vor allem deshalb angezweifelt, weil die Ergebnisse unabhängiger Forschung, darunter auch die der von ihm organisierten europäischen REFLEX-Studie, damit nicht in Einklang zu bringen sind. Wir haben Prof. Adlkofer gebeten, uns zu diesem dem Thema einige Fragen zu beantworten.

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Das Hanseatische Oberlandesgericht Bremen verurteilt Professor Alexander Lerchl zur Rücknahme seiner Fälschungsbehauptung gegenüber der REFLEX-Studie

Das Ende einer langen Geschichte


Von Franz Adlkofer – vom 27.01.2021 – Update vom 09.02.2021
Pandora | Stiftung für unabhängige Forschung
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In dem Rechtsstreit vor dem Hanseatischen Oberlandesgericht Bremen gegen Alexander Lerchl, Professor für Biologie und Ethik an der privaten Jacobs University in Bremen, ging es um die ab­schließende Klärung der Frage, ob er seine seit 2008 ständig wiederholte Behauptung beweisen kann, dass die Ergebnisse der von der EU-Kommission von 2000 bis 2004 geförderten REFLEX-Studie gefälscht sind. Die Feststellung, dass die Mobilfunkstrahlung in isolierten menschlichen Zellen die Gene schädigen kann, überschritt offensichtlich sein Begriffsvermögen. Elisabeth Kratochvil, die als Technische Assistentin an der Medizinischen Universität Wien (MUW) maß­geblich zu den REFLEX-Ergebnissen beigetragen hatte, bezichtigte er der Fälschung, um seiner Be­hauptung Glaubwürdigkeit zu verleihen. Er verfolgte damit ein doppeltes Ziel. Zum einen wollte er verhindern, dass die von den Gutachtern der EU-Kommission hoch bewertete REFLEX-Nachfolgestudie ebenfalls gefördert wird. Damit war er erfolgreich. Zum andern wollte er erreichen, dass die REFLEX-Publikationen aus der wissenschaftlichen Literatur zurückgezogen werden. Damit scheiterte er. Die Herausgeber der Fachzeitschriften, in denen sie erschienen waren, konnte er von seinem Fälschungsvorwurf nicht überzeugen. Sie durchschauten seine Absicht und waren nicht bereit, sich für die Zwecke eines Lobbyisten der Mobilfunkindustrie, als der er bereits. damals bekannt war, missbrauchen zu lassen.

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Bei der Einführung von 5G durch Mobilfunkindustrie und Politik ersetzt Lobbyismus die Aufklärung

Deutschland soll Weltspitze bei der digitalen Infrastruktur und Leitmarkt für die neue Mobilfunk­generation 5G in Europa werden. Mit dieser Technologie soll die Entwicklung innovativer Dienste und Anwendungen (Industrie 4.0, autonomes Fahren, Internet der Dinge) gefördert werden. Die ersten für den 5G-Betrieb nötigen Frequenzlizenzen wurden im Juni 2019 für rund 6,6 Milliarden Euro ver­steigert. 5G ist in Deutschland inzwischen verfügbar, zunächst allerdings nicht bundesweit, sondern nur in einigen ausgesuchten Städten. Wenn es nach dem Willen von Politik und Mobilfunkindustrie geht, soll 5G noch 2020 weitflächig starten. Wie bei den Vorgängergenerationen erfolgt die Ein­führung wiederum ohne vorausgehende Risikoabschätzung. Dies ist der eigentliche Grund, warum das Vorgehen auf Kritik stößt. Doch das Strahlenkartell zieht es auch diesmal vor, Fakten zu schaffen [1].

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Das Dilemma eines Mobilfunkindustrie-Lobbyisten im Umgang mit der Wissenschaft. Die Aushöhlung der Demokratie durch Lobbyismus.

LobbyControl – Initiative für Transparenz und Demokratie e.V. belegt mit zehn Thesen, dass Lobbyismus die Demokratie aushöhlt. Wissenschaft, Medien und die breite Öffentlichkeit stehen im Fokus von Lobby- und PR-Kampagnen. Ein Fall von Lobbyismus in seiner übelsten Form, der LobbyControls Feststellung stützt, wird im Folgenden vorgestellt.

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Baumschäden durch Mobilfunkstrahlung – Verrat an der Wissenschaft mit Folgen für den Naturschutz

Im vor kurzem von der ‚Kompetenzinitiative zum Schutz von Mensch, Umwelt und Demokratie e.V.‘ publizierten Beobachtungsleitfaden Baumschäden durch Mobilfunkstrahlung von Dipl.-Forstwirt Helmut Breunig wird in Bildern aufgezeigt, wie wenig die Mobilfunktechnologie in ihrer gegenwärtigen Form mit den Prinzipien des Umweltschutzes in Einklang zu bringen ist. Dass an der Kausalität des Zusammenhangs keinerlei Zweifel mehr bestehen können, wird in der Langzeitstudie von Cornelia Waldmann-Selsam und Kollegen überzeugend belegt. Trotzdem vermitteln Industrie und Politik seit Jahren den Eindruck, dass sie an einer wissenschaft­lichen Bearbeitung des Themas nicht interessiert sind. Dazu mögen vor allem die Forschungsergebnisse des Alexander Lerchl beigetragen haben, der mit seiner Arbeitsgruppe von 1999 bis 2001 die Wirkungen der Hochfrequenzstrahlung auf verschiedene Nadelbaumarten untersucht und dabei massive strahlenbedingte Schäden nachgewiesen hat. Bei dieser Sachlage stellt sich natürlich die Frage, ob die Hochfrequenzstrahlung, die derartige Schäden in der Natur anrichtet, nicht auch eine Bedrohung für die Gesundheit der Menschen darstellt, weil sie prinzipiell gegen lebende Organismen jeder Art gerichtet ist.

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Das Desinformationsforum IZgMF ein weiteres Mal wegen Verleumdung vor Gericht

Im Jahre 2010 wurde Heidrun Schall, als Betreiberin des Informationszentrums gegen Mobilfunk (IZgMF) unter dem Namen KlaKla bekannt, vom Landgericht Berlin wegen Verleumdung verurteilt. Mit der Schmach der Niederlage von 2010 wollte sie sich wohl schon deshalb nicht abfinden, weil sie ihre Geschäftsgrundlage gefährdet sah. Wie es aussieht, verfolgt diese das Ziel, all diejenigen, die der Mobilfunktechnik kritisch gegenüberstehen, so mit Schmutz zu bewerfen, dass sie sich selbst kaum wieder erkennen.

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Lerchl wieder vor Gericht gescheitert

Eine Bankrotterklärung. Alexander Lerchl ist vor Gericht ein weiteres Mal gescheitert. Alexander Lerchl hat beim Landgericht Bremen die gegen Franz Adlkofer gerichtete einstweilige Verfügung offensichtlich in völliger Verkennung der von ihm selbst geschaffenen Realitäten beantragt. Um den Mangel an Fakten, die er benötigt hätte, um das Gericht davon zu überzeugen, dass ihm Unrecht geschehen sei, auszugleichen, legte er ihm stattdessen eine eidesstattliche Versicherung vor, die nachweislich falsch ist. Die Behauptung, er führe keine Verleumdungskampagne gegen die REFLEX-Studie und habe auch nicht die Geschichte erfunden, dass die im Rahmen dieser Studie zu Tage getretenen Ergebnisse gefälscht seien, klingt schon angesichts der wenigen in diesem Bericht erwähnten Tatsachen geradezu grotesk.

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Endurteil: Kratochvil gegen Lerchl

Das Urteil des Landgerichts Hamburg, das noch nicht rechtskräftig ist, wurde den Parteien am 18.03.2015 zugestellt. Der abschließende Satz des Urteils stellt eine Warnung an die Verleumder dar, die davon ausgehen können, dass ihr weiteres Tun in der Angelegenheit nicht unbeobachtet bleiben wird.

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