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Mastbruch-Projekt


Die Bundesregierung ist nach Angaben des Bundesamtes für Strahlenschutz davon überzeugt, dass die Bevölkerung durch die Hochfrequenzstrahlung der Basisstationen keinerlei gesundheitlichen Risiken ausgesetzt ist, da die bestehenden Grenzwerte nicht nur eingehalten, sondern sogar weit unterschritten werden. Trotzdem wächst in Teilen der Bevölkerung stetig die Sorge, dass die Gesundheit durch die Strahlung geschädigt werden könnte.

Wissenschaftliche Erkenntnisse zur Frage eines möglichen Gesundheitsrisikos durch die Strahlung von Basisstationen sind insgesamt dürftig. Aufgrund des aktuellen Forschungstandes erscheint deshalb eine Entwarnung genauso wenig berechtigt wie die Behauptung, die krankmachende Wirkung der Strahlung sei bereits bewiesen. Hinzu kommt das weitgehend ungelöste Problem der Elektrosensibilität, an der bis zu 5% der Bevölkerung leiden. Auf diese Gruppe wird keine Rücksicht genommen.

2010 bot sich kurzfristig die Gelegenheit, in Mastbruch (Ortsteil von Paderborn) eine größere Zahl von Personen im Umfeld einer Basisstation sowohl vor als auch nach Inbetriebnahme zu untersuchen. Wir haben in enger Zusammenarbeit mit der Bürgerinitiative Gegenwelle e.V. eine Pilotstudie durchgeführt, deren Beginn wir mit eigenen Mitteln sicherstellen konnten. Diese Studie sollte die Voraussetzungen für ein umfassenderes Forschungsvorhaben schaffen, dessen Ergebnisse dann eine zuverlässige Abschätzung der gesundheitlichen Risiken im Umfeld von Basisstationen gestatten. ... Projektbeschreibung

Berichte

Im März 2010 informierten Prof. Franz Adlkofer (Stiftung Pandora), Dr. H.-Peter Neitzke (Ecolog-Institut, Hannover) und Prof. Wilhelm Mosgöller (Krebsforschungsinstitut der Medizinischen Universität Wien) ungefähr 70 versammelte Bürger und Bürgerinnen vor Ort über den Beginn der Studie (erste Untersuchung vor Inbetriebnahme der Basisstation).

Im März 2011 wurde - nach Inbetriebnahme der Basissation - eine zweite Untersuchung durchgeführt und im Juni 2011 informierten Prof. Franz Adlkofer, Dr. H.-Peter Neitzke und Dr. Voigt (beide Ecolog-Institut) sowie Prof. Wilhelm Mosgöller di ca. 45 versammelten Bürger und Bürgerinnen vor Ort über den Abschluss der Studie.

Projektbeschreibung und Berichte als PDF [131 KB]

Berichte im EMF-Monitor

Neitzke HP, Voigt H: Pilotstudie zu gesundheitlichen Beeinträchtigungen durch die Hochfrequenzstrahlung von Mobilfunkbasisstationen: Zwischenergebnisse des Mastbruch-Projekts, Teil 1. EMF Monitor 17(3), Juni 2011

Mosgoeller W, Kundi M, Adlkofer F: Pilot-Projekt Mastbruch - Prüfung eines Studiendesigns zur Begleitung der Errichtung eines Mobilfunkmastens unter Einbindung der Bevölkerung. EMF Monitor 17(5), Oktober 2011

Danksagung

Wir danken den Anwohnern von Mastbruch für ihre Teilnahme, der Bürgerinitiative Gegenwelle e.V. für ihre organisatorische Unterstützung und allen Spendern für ihre Bereitschaft, diese Pilotstudie zu unterstützen.