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Neues von der NTP-Studie

02.09.2016

Franz Adlkofer, Pandora - Stiftung für unabhängige Forschung

Im Mai 2016 wurden nach erheblicher Verzögerung erste Ergebnisse der Studie des U.S. National Toxicology Program (NTP) zu den Auswirkungen einer Langzeitexposition von Ratten gegenüber der Mobilfunkstrahlung veröffentlicht. Sie bestätigen, was die Mobilfunkindustrie und die von ihr angeheuerten Wissenschaftler wider alle Vernunft bis heute abstreiten, dass die Mobilfunkstrahlung über ein krebserzeugendes Potenzial verfügt. Wie die Autoren der NTP-Studie freimütig bekunden, hatten sie einen solchen Ausgang des Forschungsvorhabens nicht erwartet.

In der NTP-Studie wurden Ratten, beginnend im Uterus der trächtigen Muttertiere und nach der Geburt zwei Jahre lang, der CDMA- oder GMS-Mobilfunkstrahlung ausgesetzt, wie sie vor 17 Jahren bei Beginn der Studie in den USA üblich waren. Die Dauer der Exposition, die bei SAR-Werten von 0,0, 1,5, 3,0 und 6,0 W/kg erfolgte, betrug täglich 9 Stunden. Sie erfolgte in Zyklen von jeweils 10 Minuten, denen sich eine 10-minütige Pause anschloss. Während ihres 18-stündigen Aufenthalts in den Expositionskäfigen konnten sich die Tiere frei bewegen. Bei der Auswertung der Studie wurde, wie die Autoren etwas beschönigend feststellen, nur bei einem kleinen Prozentsatz der Ratten bösartige Gliome im Gehirn und gutartige Schwannome im Herzen festgestellt.

Über die Ergebnisse der NTP-Studie wurde am 8. Juni 2016 bei der BIOEM2016 in Ghent berichtet. Dariusz Leszczynski fasst in seinem Bericht für die Stiftung Pandora und die Kompetenzinitiative seine Eindrücke über den gegenwärtigen Stand der Auswertung zusammen.


Lesen Sie den ganzen Bericht als PDF >>> [588 KB]

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