STIFTUNG FORSCHUNGSPROJEKTE ARCHIV SPENDEN AKTUELLES
Startseite ARCHIV 2014

ARCHIV


2017 2016 2015 2014 2013 2012 2011 2010 2009

Kontakt Wissenschaft Kontakt allgemein Impressum

Elisabeth Kratochvil verklagt Prof. Lerchl

November 2014

Elisabeth Kratochvil verklagt Professor Alexander Lerchl
und das Laborjournal wegen Ehrverletzung.

Alexander Lerchl, Professor für Biologie an der privaten Jacobs University Bremen, ist vielen bekannt als Meister zweifelhaft begründeter Kampagnen, die sich gegen unbequeme Erkenntnisse der Mobilfunkforschung richten, allen voran die REFLEX-Studie. Das Reklamieren ethischer Werte ist dabei nicht selten Teil einer Tarnung industriefreundlicher Ziele und Aktivitäten. Unter dem Titel „Was tun bei Fälschung?“ fordert Lerchl nun im Laborjournal die Schaffung eines Deutschen Büros für Integrität in der Forschung (www.laborjournal.de/j20/j_07.lasso) Zur Begründung beruft er sich dabei auf die REFLEX-Studie, die er als besonders übles Beispiel für den Sittenverfall in der Wissenschaft betrachtet. In einem Editorial im Laborjournal, das ihn bei seinem Kampf für die Interessen der Mobilfunkindustrie seit Jahren kritiklos unterstützt, beklagt er, dass Uli Hoeneß wegen Steuerbetrugs seit Juni 2014 einsitzen muss, während Elisabeth Kratochvil, die Laborantin aus Wien, die jahrelang Daten für 10 Publikationen erfunden habe, darunter die der REFLEX-Studie, immer noch frei herumläuft.

Elisabeth Kratochvil, ehemals Elisabeth Diem, verdankt es Alexander Lerchl, dass sie aufgrund der öffentlichen Diffamierung als Fälscherin nicht nur ihren Beruf aufgeben musste, sondern infolge der psychischen Belastung auch unter gesundheitlichen Problemen zu leiden hatte. Nach diesem letzten Übergriff im Laborjournal war für sie das Maß endgültig voll. Vor kurzem reichte sie beim Landgericht Hamburg Klage gegen Alexander Lerchl und das Laborjournal wegen Ehrverletzung ein. Die Beklagten boten für die Verhandlung am 19.12.2014 vor dem Landgericht in Hamburg inzwischen hochrangige Wissenschaftler an deutschen und österreichischen Universitäten als Zeugen auf, allen voran den Rektor der Medizinischen Universität Wien. Sie alle scheinen sich einig zu sein, dass die REFLEX-Ergebnisse gefälscht sind und deshalb aus der wissenschaftlichen Literatur verschwinden müssen.

Nach allen uns vorliegenden Erkenntnissen sind wir überzeugt, dass Elisabeth Kratochvil das Opfer von Intrigen ist. Drei Jahre nach Beendigung der REFLEX-Studie, als in Brüssel gerade über die Förderung einer REFLEX-Folgestudie beraten wurde, kam Alexander Lerchl plötzlich der Verdacht, dass die REFLEX-Ergebnisse, die auf eine genschädigende Wirkung der Mobilfunkstrahlung hinweisen, gefälscht sein müssen. Damit brachte er zwar die Finanzierung der Folgestudie zu Fall, scheiterte aber bis heute mit seiner Forderung auf Rücknahme der REFLEX-Publikationen aus der wissenschaftlichen Literatur. Für Lerchl und seine mutmasslichen Auftraggeber geht es ausschließlich um die Vernichtung der REFLEX-Ergebnisse, was sie Elisabeth Kratochvil, die lediglich Mittel zum Zweck ist, angetan haben, nehmen sie offensichtlich als unvermeidlichen Kollateralschaden billigend in Kauf. (Siehe dazu: Über den Umgang mit wissenschaftlichen Ergebnissen)

Um Elisabeth Kratochvil die Chance zu bieten, sich gerichtlich gegen das ihr angetane Unrecht zu wehren, hat ihr die Stiftung Pandora die Unterstützung angeboten, die sie benötigt, um als ehemalige Laborantin einem übermächtigen und feindlich gesinnten Kartell die Stirn zu bieten.

Die Stiftung Pandora bittet alle, die Elisabeth Kratochvil beim Kampf um ihre Ehre helfen wollen, um Spenden, da sie die für den Prozess erforderlichen Mittel nicht allein aufbringen kann. Als Gegenleistung erklärt sie sich damit einverstanden, dass die Stiftung alle Details des Prozesses nach seiner Beendigung publik machen darf. Die Öffentlichkeit in Deutschland und Österreich soll erfahren, wie mit Forschung gelegentlich umgegangen wird, wenn ihre Ergebnisse wirtschaftlichen Interessen im Wege stehen. Eine eidesstattliche Erklärung, dass der Fälschungsvorwurf unberechtigt ist, hat Elisabeth Kratochvil dem Gericht bereits vorgelegt.

Wer helfen will, wird gebeten, seine Spende an die Stiftung Pandora online (http://www.stiftung-pandora.eu/spenden/index.php) oder direkt auf das Spendenkonto bei der Deutschen Bank zu überweisen:

IBAN: DE18100700000426169900
BIC: DEUTDEBBXXX),
Kennwort „Elisabeth Kratochvil“


Die Stiftung ist berechtigt, für Spenden Zuwendungsbestätigungen im Sinne des § 10 des Einkommensteuergesetzes auszustellen.

Helfen Sie uns, dass wir helfen können!

Prof. Dr. med. Franz Adlkofer
Vorsitzender des Stiftungsrates