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Verleumdungskampagne gegen Lennart Hardell

Februar 2013

Kommentar zu Alexander Lerchls Verleumdungskampagne gegen Lennart Hardell von der Orebro Universität in Schweden.

Mit seiner Kampagne gegen Professor Lennart Hardell von der Orebro Universität in Schweden erweist sich Professor Alexander Lerchl einmal mehr als hemmungsloser Lobbyist der Mobilfunkindustrie. Jetzt versucht er die Arbeiten des international ausgewiesenen Forschers, nur weil diese auf ein erhöhtes Hirntumorrisiko bei Langzeitnutzern von Mobiltelefonen hinweisen und ihm und natürlich der Mobilfunkindustrie deshalb stark missfallen, in Misskredit zu bringen (http://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=51141). Wiederum offenbart er dabei, dass er von Forschungsmanipulation sehr viel mehr versteht als von der Forschung selbst. Seine Methode ist immer dieselbe: Aus einer anfänglichen Fälschungsverdächtigung macht er allmählich eine Gewissheit, ohne dass er dafür den Beweis erbringen kann. Entweder erfindet er wie bei der REFLEX-Studie selbst eine dafür passende Geschichte oder er greift wie im Falle von Hardell auf Verleumdungen durch andere zurück. Die schwedische Journalistin Mona Nilsson, die bereits Professor Anders Ahlbom vom Karolinska Institut als geheimen Lobbyisten der Mobilfunkindustrie überführt hat, zerpflückt in ihrem Bericht für die Pandora-Stiftung Lerchls Lügengespinst in alle Einzelheiten. [137 KB]

Dies macht deutlich, wie sich Politik und Mobilfunkindustrie zum Schutze ihrer Interessen der Wissenschaft bedienen. Lobbyisten werden zunächst in gesellschaftlich anspruchsvolle Positionen gebracht, von wo aus sie ihr schmutziges Geschäft mit guter Aussicht auf Erfolg betreiben können - wie z. B. Lerchl als Dekan für Lebenswissenschaften und Inhaber des Lehrstuhls für Biologie an der privaten Jacobs Universität Bremen, als assoziiertes Mitglied des Komitees für Publikationsethik in London (COPE) und bis zum 31. Dezember 2012 als Mitglied der Strahlenschutzkommission in Deutschland (SSK). Weil dies so ist, steht zu befürchten, dass die unter der Hochfrequenzstrahlung Leidenden und die Unzähligen, die mit großer Wahrscheinlichkeit noch hinzukommen werden, noch lange auf Schutzmaßnahmen warten müssen, es sei denn, sie helfen sich selbst. Die Möglichkeit dazu besteht u. a. in der Unterstützung des laufenden Forschungsvorhabens von Lennart Hardell, dessen Ergebnisse den Zeitpunkt der Wahrheitsfindung vorverlegen können.

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